Von Freitag, 5. Juni 2026, bis Donnerstag, 11. Juni 2026, erhebt der Kanton Obwalden in Sarnen Verkehrsdaten. Die Erhebungen dienen der Planung des Lärmsanierungsprojekts und der Bauphasen zur Sanierung und Aufwertung der Ortsdurchfahrt von Sarnen.
Der Kanton Obwalden erhebt von Freitag, 5. Juni 2026, bis Donnerstag, 11. Juni 2026, an zwei Standorten im Zentrum von Sarnen Verkehrsdaten. Die Erhebungen stehen einerseits im Zusammenhang mit dem Lärmsanierungsprojekt, andererseits unterstützen sie der Planung der Bauphasen an der Brünigstrasse. Die erhobenen Daten ermöglichen einen Vorher-Nachher-Vergleich und dienen dazu, die Auswirkungen des Lärmsanierungsprojekts wie auch der Bauphasenplanung zu überprüfen.
Strassenlärm soll reduziert werden
Im Zentrum von Sarnen werden bei zahlreichen Gebäuden die Lärmgrenzwerte überschritten. Der Kanton ist als Eigentümer der Brünigstrasse verpflichtet, Massnahmen zur Reduktion des Strassenlärms zu planen und umzusetzen. Um die Wirkung zu messen, werden aktuelle Verkehrsdaten benötigt.
Die Daten dienen zudem der Planung der bevorstehenden Bauarbeiten an der Brünigstrasse. Je nach Verkehrsführung während der Bauphase kann es zu Verlagerungen auf andere Strassenabschnitte kommen. Mithilfe der erhobenen Daten lassen sich Verkehrsprognosen erstellen und die Bauphasen gezielt optimieren.
Erhebung mittels Videoaufnahmen Die Verkehrsdaten werden mittels passiver Videoaufnahmen erfasst. Das heisst, die Kameras werden so positioniert und eingestellt, dass Gesichter und Fahrzeugkennzeichen möglichst nicht erkennbar sind. Zudem werden keine Privatbereiche innerhalb von Gebäuden erfasst. Wo erforderlich, kommen bei der Auswertung sogenannte Privacy-Filter zum Einsatz. Je eine Videokamera wird an der Brünigstrasse sowie an der Nordstrasse installiert.
Sanierung der Brünigstrasse ab 2028 Die Sanierung und Aufwertung der Ortsdurchfahrt Sarnen erfolgt in zwei Etappen. Die erste Etappe ist ab 2028 vorgesehen. Sie umfasst die Sanierung der Werkleitungen und Strassenbeläge auf der Brünigstrasse zwischen der Einmündung Rütistrasse und dem Kreisel Nordstrasse. Das heutige Verkehrsregime bleibt bestehen. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben zum Lärmschutz wird auf diesem Abschnitt Tempo 30 eingeführt.
In einer späteren zweiten Etappe ist eine mögliche Aufwertung der kommunalen Strassen im Zentrum, insbesondere der Bahnhof- und Lindenstrasse, vorgesehen. Diese zweite Etappe mit einem neuen Verkehrsregime verzögert sich aufgrund von Beschwerden.







