Kantone wappnen sich gegen Cyber-Bedrohungen

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Die Zentralschweizer Regierungskonferenz (ZRK) hat an ihrer heutigen Plenarversammlung in der St. Charles Hall in Meggen unter dem Präsidium der Luzerner Regierungsrätin Ylfete Fanaj die Zusammenarbeit im Bereich der Cybersicherheit bekräftigt. Zudem liessen sich die Mitglieder der ZRK über den Service Public der Post sowie über die Erneuerung und Erweiterung des Campus Horw informieren.

Zentralschweizer Kantone stärken Zusammenarbeit bei der Cybersicherheit

Im Zentrum der Plenarversammlung stand das Thema Cybersicherheit. Prof. Dr. Joël Mesot, Präsident der ETH Zürich, zeigte auf, wie Forschung, strategische Partnerschaften und Technologietransfer dazu beitragen, die gesellschaftliche Resilienz zu stärken und Innovationen sowohl in der Wirtschaft als auch in der öffentlichen Verwaltung voranzutreiben.

Anschliessend stellte die Zuger Sicherheitsdirektorin Laura Dittli die Cybersicherheitsinitiative Zug (CSI) vor. Deren Kern ist ein kantonales Kompetenzzentrum für Cybersicherheit, das insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sowie gefährdete Bevölkerungsgruppen unterstützt.

Die Referate verdeutlichten die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Hand. ZRK-Präsidentin Ylfete Fanaj betonte: «Cybersicherheit ist für alle Zentralschweizer Kantone eine grosse Herausforderung. Umso wichtiger ist es, dass wir unser Wissen bündeln und gemeinsame Strategien entwickeln.»

Einsatz für flächendeckende Grundversorgung der Post

Mit der staatlichen Grundversorgung der Post stand ein weiteres aktuelles Thema auf der Traktandenliste. Post-Verwaltungsratspräsident Christian Levrat informierte über die Unternehmensstrategie sowie die anstehenden Revisionen der Postgesetzgebung.

Die Mitglieder der ZRK unterstrichen die Bedeutung einer zuverlässigen Grundversorgung mit Postdienstleistungen in allen Regionen der Zentralschweiz.

Informationen zum Campus Horw

Vor der Plenarversammlung informierten sich die Mitglieder der ZRK über den Campus Horw. Dort soll bis 2036 ein gemeinsamer Standort der Hochschule Luzern (Technik & Architektur) und der Pädagogischen Hochschule Luzern für rund 4’000 Studierende entstehen. Dieser soll zum Bildungs-, Forschungs- und Innovationsstandort für die gesamte Zentralschweiz werden.

Zudem befasste sich die ZRK mit den ordentlichen Frühjahrsgeschäften und verabschiedete den Nidwaldner Bildungsdirektor Res Schmid und den Obwaldner Landammann Daniel Wyler, welche ihr Amt per Ende Juni 2026 niederlegen.

Die Zentralschweizer Regierungskonferenz

ist ein 1966 gegründeter Zusammenschluss der Kantone Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug. Die Kantone Zürich, Aargau und Tessin sind assoziierte Mitglieder der Konferenz. Die als Plattform für die interkantonale Zusammenarbeit gegründete Konferenz trifft sich jährlich zu zwei Plenarversammlungen. Im ZRK-Ausschuss, in den sieben Zentralschweizer Direktorenkonferenzen und in der Staatsschreiberkonferenz werden aktuelle Geschäfte beraten und Zusammenarbeitsprojekte lanciert. In Fachkonferenzen auf Verwaltungsebene werden die einzelnen Geschäfte operativ vorbereitet und umgesetzt. Die interkantonale Kooperation in der Zentralschweiz soll jene Bereiche, die für die Attraktivität der Zentralschweiz als Lebens- und Wirtschafsraum wichtig sind, stärken und die Interessen der Zentralschweizer Kantone in der Bundespolitik und im Metropolitanraum Zürich stark und nachhaltig vertreten. Weitere Informationen siehe www.zrk.ch.

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