Fuss- und Veloweg am Lopper wird mit Beleuchtung ausgestattet

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Um die Sicherheit des Fuss- und Velowegs zwischen Stansstad und Hergiswil zu erhöhen, wird eine Beleuchtung angebracht. Die Planung für das Projekt hat sich anspruchsvoller gestaltet als angenommen. Es musste eine spezifische Lösung gefunden werden. Die Umsetzung soll nun in diesem Jahr erfolgen.

Der Kanton plant, den Fuss- und Veloweg entlang der Kantonsstrasse unterhalb des Lopperviadukts zu beleuchten. Dadurch soll die Sicherheit auf dem stark frequentierten Abschnitt zwischen Stansstad und Hergiswil, auf dem sowohl Pendlerinnen und Pendler als auch der Freizeitverkehr unterwegs sind, erhöht werden. Das Vorhaben existiert seit Längerem, die Planung hat sich jedoch anspruchsvoller erwiesen als angenommen. Eine vertiefte Machbarkeitsstudie hat gezeigt, dass die ursprünglich angestrebte Lösung mit einer akkubasierten Photovoltaikanlage nicht genügen wird. Um Ausfälle der Beleuchtung in den Wintermonaten zu vermeiden, wurde deshalb eine alternative Variante mit Stromverkabelung weiterverfolgt. Dafür waren zusätzliche Abklärungen mit dem Bundesamt für Strassen (Astra) und der Gemeinde Hergiswil notwendig. Auch für das Anbringen der LED-Leuchten mussten spezifische Lösungen gesucht werden, da Bohrungen in der Betondecke der überliegenden Autobahngalerie unzulässig sind. So werden die Leuchten an Galerieträgern, Kandelabern oder an Stützen befestigt.

Inzwischen stehen auch geeignete Einspeisepunkte für den Strombedarf zur Verfügung: Eine neu erstellte Verteilkabine beim Bootshafen Hergiswil sowie eine Anschlussmöglichkeit beim Acheregg werden die notwendige Stromversorgung für die Beleuchtung sicherstellen. «Ziel ist eine durchgehende Ausleuchtung des Velowegs bei gleichzeitig effizienter Nutzung», erklärt Kantonsingenieur Gunthard Orglmeister, Vorsteher Amt für Mobilität. Das heisst: Die Beleuchtung ist nicht dauerhaft eingeschaltet, sondern wird bei Bedarf über Bewegungssensoren mit einem ausreichenden Radius aktiviert. Dadurch können der Energieverbrauch und die Lichtverschmutzung in Richtung Strasse und See reduziert werden.

Ab heute liegt das Bauprojekt bei der Baudirektion in Stans und der Gemeindeverwaltung Hergiswil auf. Die öffentliche Auflage dauert bis zum 29. Mai 2026. Die Bauarbeiten sollen im Sommer beginnen, mit dem Ziel, die Anlage im Herbst dieses Jahres in Betrieb zu nehmen.

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