Sicherheitsmassnahmen bei Kreuzung zwischen Fliegern und Autos

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Die Sicherheit bei der Strassenquerung von Flugzeugen zwischen Stans und Ennetbürgen soll verbessert werden. Hierzu wird die Signalisation verstärkt und die Geschwindigkeitslimite auf 60 km/h gesenkt. Die Massnahmen gehen auf einen Bericht der nationalen Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST zurück.

Zwischen Stans und Ennetbürgen queren rollende Flugzeuge auf dem Weg zum Flugplatz die Kantonsstrasse. Eine Ampel sorgt dafür, dass Verkehrsteilnehmende angehalten werden. Die Signalisation wird von der Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) als ungenügend eingeschätzt. Zu diesem Schluss kam sie nach einem Unfall zwischen einem Flugzeug und einem Auto vor einigen Jahren.

Nun soll die Signalisation verbessert und die Höchstgeschwindigkeit auf dem Streckenabschnitt auf 60 km/h limitiert werden. Mit einem Leuchtsignal wird künftig zusätzlich auf die Kreuzung aufmerksam gemacht. «Gleichzeitig wird die Anlage auf den neusten technischen Stand gebracht. Dies garantiert einen robusten Betrieb», betont Gunthard Orglmeister, Kantonsingenieur und Vorsteher Amt für Mobilität, und ergänzt: «Die Temporeduktion dient der Sicherheit aller. Einerseits werden die Lichtsignale früher wahrgenommen und führen zu einer erhöhten Aufmerksamkeit, andererseits sind Velofahrende aufgrund der geringeren Geschwindigkeitsdifferenz zum Autoverkehr besser geschützt.» Der Fussgängerstreifen bei der Bushaltestelle «Flugplatz» bleibt erhalten.

Die Massnahmen werden von externen Fachleuten als zielführend beurteilt. Da ein Entwicklungsschwerpunkt im Gebiet vorgesehen und damit ein Ausbau der Industrie- und Gewerbezone zu erwarten ist, dürfte der Verkehr in den nächsten Jahren eher zunehmen. Das Projekt für die Tempo- und Signalisationsanpassung liegt aktuell bei der Baudirektion und auf den Gemeindeverwaltungen Ennetbürgen und Stans auf. Es wird eine Umsetzung bis Ende dieses Jahres angestrebt.

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