Die SVP holt bei den Landratswahlen die meisten Sitze

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In Nidwalden ist heute das Kantonsparlament neu bestellt worden. Den höchsten Wähleranteil über alle elf Gemeinden weist die SVP auf. Die Partei kommt auf 17 Sitze. Dahinter folgen Die Mitte und die FDP mit je 15 Sitzen.

Die Wahlberechtigten des Kantons Nidwalden haben den 60 Mitglieder starken Landrat neu gewählt. Das Wahlsystem basiert auf dem Doppelten Proporz («Doppelter Pukelsheim»). Zuerst werden die Listenstimmen über den ganzen Kanton zusammengezählt und gewichtet. So können die effektiven Wähleranteile ermittelt und daraus schliesslich die den Parteien zustehenden Sitze auf die elf Gemeinden verteilt werden. Die heutige Wahl hat folgende Sitzverteilung für die Legislatur von 2026 bis 2030 ergeben:

SVP Nidwalden 17 Sitze (+2 Sitze gegenüber 2022)

 FDP.Die Liberalen Nidwalden 15 Sitze (-1)

 Die Mitte Nidwalden 15 Sitze (±0)

 Grüne Nidwalden 5 Sitze (-2)

 Grünliberale Partei Nidwalden 5 Sitze (±0)

 SP Nidwalden 3 Sitze (+1)

Zu den Gesamterneuerungswahlen in den Landrat waren mit 141 Männern und 80 Frauen insgesamt 221 Kandidatinnen und Kandidaten angetreten. Das sind praktisch gleich viel wie vor vier Jahren (222). Von den 60 amtierenden Landrätinnen und Landräten hatten 39 wieder kandidiert, 38 davon haben heute die Wiederwahl geschafft.

Die Gewählten werden am 1. Juli 2026 ihr Amt für die vierjährige Legislatur antreten. Mit 17 Frauen (2022: 16) wird der Frauenanteil im Landrat gegenüber heute um 1.7 Prozent steigen.

Stille Wahlen in den Regierungsrat

Beim siebenköpfigen Regierungsrat ist es in diesem Jahr zu stillen Wahlen gekommen. Bis zur Eingabefrist im Januar sind genauso viele Kandidaturen eingereicht worden wie Sitze zu vergeben sind. Gewählt sind mit Othmar Filliger-Henggeler (Die Mitte, seit 2014), Karin Kayser-Frutschi (Die Mitte, seit 2014), Joe Christen (FDP, seit 2018), Michèle Blöchliger (SVP, seit 2028), Therese Rotzer-Mathyer (Die Mitte, seit 2022) und Peter Truttmann (GLP, seit 2022) sechs Bisherige sowie neu Armin Odermatt (SVP). Die neue Zusammensetzung gilt ebenfalls ab 1. Juli 2026.

Die detaillierten Resultate sind unter wahlen.nw.ch ersichtlich.

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