Urs-Beat Frei, ausgewiesener Spezialist für christlich Sakralkunst und -kultur und ehemaliger Leiter des Museums Bruder Klaus, vermittelt spannende Einblicke in die ungewöhnliche Geschichte des Grabaltars in der Pfarr- und Wallfahrtskirche Sachseln.
Der Volksaltar in der Sachsler Kirche ist ein Meisterwerk der sakralen Kunst des 20. Jahrhunderts in der Schweiz. Die in ihm enthaltene silbervergoldete Liegefigur des Bruder Klaus ist von hervorragender Qualität und dient als Sarkophag für dessen Gebeine. Bemerkenswert ist überdies die Geschichte, wie es zu diesem Altar kam: Sie nimmt ihren Ausgang von dem in barocker Manier inszenierten Gerippe aus dem Jahr 1732, erlebte Ende 1934 einen Höhepunkt und kam vor 50 Jahren, am 4. April 1976, schliesslich zu einem Ende. Mit Fug darf diese Geschichte als ebenso ungewöhnlich wie geglückt bezeichnet werden.
Der Eintritt zum Vortrag ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.