Der SVP-Politiker Armin Odermatt hat den Sprung in die Regierung von Nidwalden geschafft – in stiller Wahl. Deshalb sieht er von einer öffentlichen Wahlfeier ab. Der dafür vorgesehene Betrag soll stattdessen für einen guten Zweck eingesetzt werden.
Für neu gewählte Regierungsratsmitglieder richtet die jeweilige Wohngemeinde üblicherweise eine öffentliche Wahlfeier aus. Armin Odermatt (SVP) hat sich in Absprache mit dem Gemeinderat Oberdorf entschieden, darauf zu verzichten. «Ich bin in stiller Wahl gewählt worden. Vor diesem Hintergrund erachte ich eine grosse Wahlfeier nicht als angezeigt. Für mich stimmt es so», begründet Armin Odermatt. Eine offizielle Gratulation zu seiner Wahl soll zu einem späteren Zeitpunkt in kleinerem Rahmen erfolgen. Armin Odermatt hat in den vergangenen Wochen bereits auf anderem Weg zahlreiche Glückwünsche aus der Bevölkerung erhalten: «Die vielen positiven Rückmeldungen haben mich sehr gefreut und berührt. Dafür danke ich herzlich.»
Der Betrag, den die Gemeinde für die Durchführung der Wahlfeier vorgesehen hatte, soll stattdessen als Spende an eine Bauernfamilie in Beckenried fliessen. Die Familie hat bei einem Brand in der Weihnachtsnacht 2025 ihr Hab und Gut verloren.
Armin Odermatt tritt sein Amt als Nidwaldner Regierungsrat per 1. Juli 2026 an. Der 55-Jährige wird die Bildungsdirektion leiten.







