Die Wahl für den Regierungsrat für die Amtsperiode von 2026 bis 2030 entfällt. Bis zum Ablauf der Eingabefrist sind nicht mehr Kandidaturen als zu vergebende Sitze eingereicht worden. Somit gelten die sechs bisherigen und wieder antretenden Regierungsmitglieder und der neu kandidierende Armin Odermatt (SVP) als gewählt. Am 8. März 2026 findet demnach ausschliesslich die Wahl für den Landrat statt.
Nach Ablauf der Eingabefrist für die Regierungsratswahlen vom 8. März 2026 steht fest, dass nicht mehr als sieben Kandidaturen für die sieben Sitze eingereicht worden sind. Damit kommt es gemäss Wahl- und Abstimmungsgesetz zu einer stillen Wahl. Folgende Personen gelten als in den Regierungsrat des Kantons Nidwalden gewählt:
Othmar Filliger-Henggeler Othmar, 1965, Stans Regierungsrat / Ökonom, Dr. rer. pol. / Die Mitte seit 2014
Karin Kayser-Frutschi, 1967, Oberdorf Regierungsrätin / Ingenieur HTL Garten-, Obst-, Weinbau / Die Mitte seit 2014
Michèle Blöchliger, 1967, Hergiswil Regierungsrätin / lic. iur. Rechtsanwältin / SVP seit 2018
Joe Christen, 1964, Stans Regierungsrat / eidg. dipl. Bauleiter, NDS-U / FDP.Die Liberalen seit 2018
Therese Rotzer-Mathyer, 1964, Ennetbürgen Regierungsrätin / Rechtsanwältin, Notarin / Die Mitte seit 2022
Peter Truttmann, 1965, Ennetbürgen Regierungsrat / Ingenieur FH / Grünliberale Partei seit 2022
Armin Odermatt, 1970, Büren Bauleiter / SVP neu
Die Wahl gilt als zustande gekommen, ohne dass ein Urnengang durchgeführt wird. Die formelle Bestätigung der Wahl durch den Regierungsrat erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Somit wird die Nidwaldner Stimmbevölkerung am 8. März 2026 ausschliesslich über die Erneuerungswahl des Landrats befinden. Hier sind 220 Kandidaturen für 60 Sitze eingegangen (→ Medienmitteilung vom 6. Januar 2026).
Parteivertretung im Regierungsrat bleibt dieselbe
Als einziges Mitglied der aktuellen Regierung tritt Bildungsdirektor Res Schmid (SVP, seit 2010) nach 16 Amtsjahren auf Ende der laufenden Legislatur zurück. Für ihn rückt der einzige neue Kandidat, Parteikollege Armin Odermatt, nach. Die restlichen Regierungsmitglieder haben sich wieder zur Verfügung gestellt. Somit kommt es auch zu keiner Veränderung der Parteivertretung im Regierungsrat. Die Mitte wird weiterhin drei Mitglieder, die SVP zwei und die FDP sowie die GLP je ein Mitglied stellen.
Die neu zusammengesetzte Regierung tritt ihre vierjährige Legislatur am 1. Juli 2026 an. Die Zuteilung der Direktionen nimmt der Regierungsrat an einer kommenden Sitzung vor.







