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Drei Hinterglasgemälde von Robert Zünd

  • Veranstaltungsdatum
    21.08.2025 14:00 Uhr - 05.10.2025 17:00 Uhr
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Veranstaltungen Galerie
Beschreibung

21.8.2025 - 5.10.2025 - | 14:00 - 20:00 | Mi
21.8.2025 - 5.10.2025 - | 14:00 - 17:00 | Do,Fr,Sa
21.8.2025 - 5.10.2025 - | 11:00 - 17:00 | So - Nidwaldner Museum Winkelriedhaus, Engelbergstrasse 54a, Stans

Preziosen aus der Sammlung der Frey-Näpflin-Stiftung. Zünds Skizzen auf Glas beeindrucken durch den expressiven Pinselstrich, den Abstraktionsgrad und die überaus modernen Licht- und Farbwirkungen.

Die Frey-Näpflin-Stiftung besitzt drei Hinterglasmalereien des Luzerner Landschaftsmalers Robert Zünd (1827–1909). Sie bilden drei religiöse Szenen ab. Diese Studien auf Glas waren für Zünd maltechnische Experimente, die erst nach seinem Tod dank ihrer Kraft und Modernität als eigenständige Kunstwerke geschätzt wurden.

Robert Zünd widmete sich ausschliesslich dem Genre der Landschaftsmalerei. Seine Landschaften lassen sich als ideale Reallandschaften oder reale Ideallandschaften bezeichnen. Zünd erwarb seine ersten Kenntnisse bei Jakob Schwegler in Luzern und Joseph Zelger in Stans. Von 1848 bis 1850 arbeitete er in Genf bei François Diday und Alexandre Calame. Er reiste nach München, Paris und Dresden und studierte die Ideallandschaften der berühmten Klassizisten. In seinen Luzerner Landschaften kommen ab und zu Staffagefiguren vor, die jedoch der Natur untergeordnet bleiben. In der Zeitspanne von 1867 bis 1877 erweiterte Zünd sein Repertoire aus bäuerlichen Figuren durch solche aus dem Alten und dem Neuen Testament. Die biblischen Geschichten werden in seine Landschaften eingebettet. Grund dafür ist weniger die Tradition der Klassizisten, als seine Prägung durch die religiöse Malerei in der Zentralschweiz und sein persönlicher katholischer Glaube. Unsere Hinterglasgemälde zeigen zwei Szenen aus der Kindheit Jesu: die Flucht nach Ägypten und Maria mit dem Jesuskind und dem Johannesknaben. Das dritte Bild zeigt die Rückkehr des verlorenen Sohnes.

Robert Zünd beschäftigte sich intensiv mit dem Problem der Leuchtkraft in seinen Gemälden, indem er mit der Untermalung experimentierte. Eine weisse Grundierung seiner Bilder beeinflusst die Farbwirkung der oberen Schichten. Er versuchte, dadurch Glanz und Licht zu verstärken. Um diese Technik zu prüfen, malte er eine Reihe von Studien auf Glas, in denen er die Transparenz der Farben und die Farbtöne untersuchte. Er setzte kühne Farbkontraste ein, stellte zum Beispiel Komplementärfarben einander gegenüber.

Zünd behielt diese Studien für sich, er empfand sie nicht als vollendete Werke. Das schwarze Hinterlagepapier und die Rahmungen gehören zu einer nachträglichen Montage, welche die Gemälde in die traditionelle Hinterglasmalerei einbinden sollte. Erst nach Zünds Tod wurden die Studien ausgestellt und von einigen Kunstbegeisterten seinen Gemälden sogar vorgezogen. Bis heute beeindrucken Zünds Skizzen auf Glas durch den expressiven Pinselstrich, den Abstraktionsgrad und die überaus modernen Licht- und Farbwirkungen.

Veranstaltungshinweis:
3. September 2025 um 18.30 Uhr
Kurzreferat von Eleonora Mariotta, Nidwaldner Museum, zu Objekten aus der Sammlung der Frey-Näpflin-Stiftung, anschliessend Führung durch die Dauerausstellung mit Blick auf die Werke der Frey-Näpflin-Stiftung

CHF 7.00 / 4.00

Mehr Infos unter:
http://www.nidwaldner-museum.ch
museum@nw.ch

 

Informationen
  • Nidwaldner Museum
  • 041 618 73 60
  • museum@nw.ch
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