Zivilschutzleistende gehen im ganzen Kanton motiviert ans Werk

In zahlreichen Gemeinden waren in der Vorwoche Mitglieder der Zivilschutzorganisation Nidwalden anzutreffen. Sie leisteten unterschiedliche Einsätze zugunsten der Gemeinschaft und erhielten dadurch wichtige Erkenntnisse über die eigene Bereitschaft und Durchhaltefähigkeit.

An nicht weniger als 13 Standorten leistete die Zivilschutzorganisation Nidwalden im Rahmen ihres Wiederholungskurses vergangene Woche ganze Arbeit. Insgesamt legten rund 80 Zivilschutzleistende Hand an, sei dies bei der Sanierung von Wanderwegen, bei der Erneuerung von Brücken oder bei der Pflege des Bewuchses entlang von Strassen. Zum Einsatz kamen unter anderem Kettensägen, Kompressoren, Seilwinden und Motorkarren. Die Aufträge für die Arbeiten stammten von den Gemeinden und Kooperationen.

In Beckenried etwa erneuerten Mitglieder des Zivilschutzes eine Forstbrücke beim Staudi-Seeli unterhalb der Klewenalp. Diese Verbindung über den Lielibach ist für Anwohner und Förster von grosser Bedeutung. In der Region um das Ausflugsziel Maria-Rickenbach wurden Sanierungsarbeiten an Wanderwegen ausgeführt, die aufgrund ihrer Beliebtheit erhebliche Abnutzungserscheinungen aufgewiesen hatten. Und in Ennetbürgen war eine weitere Gruppe von Zivilschutzleistenden im Einsatz, um einen rund 2.5 Kilometer langen Strassenabschnitt von überhängen den Böschungen und Pflanzen zu befreien. Die Aktion war notwendig, um die Strecke wieder für Lastwagen befahrbar zu machen, die sie für den Holztransport nutzen. Aber auch in Ennetmoos, Dallenwil, Oberdorf, Emmetten und Hergiswil waren in der vergangenen Woche Zivilschutzleistende anzutreffen, die motiviert ans Werk gingen und Arbeiten zugunsten der Gemeinschaft ausführten.

«Sämtliche Arbeiten sind zur vollsten Zufriedenheit aller Auftraggeber ausgeführt worden. Auch haben wir unsere eigenen Zielsetzungen punkto Einsatzbereitschaft und Durchhaltefähigkeit erreicht. Verbesserungsmöglichkeiten wurden im Aufbau unserer Strukturen sowie im Rückwärtigen erkannt und werden wir in den nächsten Wiederholungskursen optimieren», zieht Michael Kümin, Leiter Abteilung Zivilschutz, ein positives Fazit. Wiederholungskurse – sogenannte WKs – dienen nicht nur der individuellen Weiterbildung, sondern stärken auch die Teamarbeit und den Zusammenhalt innerhalb der Organisation. «Die Mitglieder arbeiten unter intensivsten Bedingungen eng zusammen und entwickeln so ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen, die in einem Ernstfall auftreten können», betont Michael Kümin. Er ist überzeugt, dass die Zivilschutzorganisation Nidwalden in der Lage ist, auf jede Art von Ereignissen zu reagieren und ihren Teil zur Sicherheit der heimischen Bevölkerung beizutragen, so wie sie dies in der Vergangenheit bereits des Öfteren getan hat.

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