Spitexleistungen: Die ambulante Versorgungssicherheit im Kanton Obwalden ist gewährleistet.

Aufgrund von geäusserten Vorwürfen gegen die Spitex Obwalden, hat das Sicherheits- und Sozialdepartement eine Vermittlerrolle eingenommen. In Absprache mit den Gemeinden und der Spitex Obwalden wird ein Untersuchungsbericht erstellt und eine neutrale Anlaufstelle für Mitarbeitende geschaffen. Die ambulante Versorgungssicherheit ist weiterhin gewährleistet.

Das Sicherheits- und Sozialdepartement (SSD) wurde von der Interkommunalen Gesundheitskommission Obwalden (IKGK) der Gemeinden informiert, dass von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden Vorwürfe gegen die Geschäftsleitung und den Vorstand der Spitex Obwalden geäussert wurden. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass die Spitex Obwalden ein privatrechtlicher Verein und für die Organisation und Betriebsführung selbstständig verantwortlich ist. Sie handelt im Auftrag der Gemeinden als kantonal anerkannte Spitexträgerorganisation. Der Kanton ist zuständig für die Koordination der Tätigkeiten auf dem Gebiet des Gesundheitswesens. Er nimmt gesundheitspolizeiliche Aufgaben wahr und ist für die Sicherstellung einer ausreichenden medizinischen Versorgung im Kanton Obwalden besorgt.

Der Vorsteher des Sicherheits- und Sozialdepartements, Regierungsrat Christoph Amstad führte daraufhin in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt verschiedene Gespräche mit der IKGK und der Spitex Obwalden. Zudem fand am 11. Januar 2024 eine gemeinsame Aussprache zwischen der IKGK, sowie der Geschäftsleitung und dem Vorstand der Spitex Obwalden unter der Leitung des SSD statt.

Als Ergebnis dieser Aussprache wurden die Ausgangslage und aktuelle Situation analysiert und verschiedene Massnahmen getroffen.

Ambulante Versorgungssicherheit ist gewährleistet

Die ambulante Versorgungssicherheit mit Dienstleistungen der Hilfe und Pflege zu Hause ist im Kanton Obwalden weiterhin gewährleistet. Nach einigen Kündigungen bei der Spitex Obwalden, konnten bereits Neuanstellungen vorgenommen und interne Massnahmen zur Sicherstellung einer bedarfsgerechten, qualitätsorientierten und effizienten Versorgung getroffen werden. Zudem gibt es neben der Spitex Obwalden weitere Personen und Organisationen, welche gestützt auf Leistungsaufträge der Gemeinden Spitexdienstleistungen anbieten.

Bericht zur Situationsanalyse

Die gegen die Geschäftsleitung und den Vorstand der Spitex Obwalden geäusserten Vorwürfe beziehen sich hauptsächlich auf betriebliche Abläufe und die Unzufriedenheit mit der Geschäftsführung. Zudem bestehen Fragen zur Art und Weise der internen Vorgaben und Abläufe, sowie zum Qualitätsmanagement. In Absprache mit der IKGK und der Spitex Obwalden wird das Sicherheits- und Sozialdepartement einen Untersuchungsbericht erstellen. Dabei sollen die aufgeworfenen Themen überprüft und der weitere Handlungsbedarf aufgezeigt werden.

Schaffung einer neutralen Anlaufstelle für die Mitarbeitenden

Gemeinsam wurde ausserdem beschlossen, dass für die Mitarbeitenden der Spitex Obwalden eine neutrale Anlaufstelle geschaffen werden soll. An diese Stelle können sich Betroffene der Spitex wenden, um ihre Anliegen zu deponieren.

Regierungsrat Christoph Amstad betont: „Es ist uns allen ein grosses Anliegen, dass die aufgeworfene Kritik rasch überprüft und entsprechende Massnahmen getroffen werden. Denn die Spitex Obwalden ist ein wichtiger Leistungserbringer im Gesundheitswesen des Kantons Obwalden“.

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