Obwalden unterstützt regionale Fachstelle für Selbsthilfegruppen

Der Regierungsrat Obwaldens gewährt der Fachstelle „Selbsthilfe Luzern Obwalden Nidwalden“ ab 2024 für weitere vier Jahre einen jährlichen Beitrag von 10 000 Franken. Die Fachstelle „Selbsthilfe Luzern Obwalden Nidwalden“ ist eines der 20 regionalen Selbsthilfezentren der Schweiz. Sie fördert und vernetzt die Selbsthilfegruppen aus der Region.

Seit 2011 unterstützt der Kanton Obwalden die Fachstelle „Selbsthilfe Luzern Obwalden Nidwalden“. Ab 2024 bewilligt der Regierungsrat wiederum einen jährlichen Beitrag von 10 000 Franken für weitere vier Jahre. Selbsthilfe hat einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert und wirkt präventiv. Die Mittel für den Kantonsbeitrag werden deshalb dem so genannten Alkoholzehntel* entnommen.

In Selbsthilfegruppen treffen sich Menschen mit gleichen Krankheiten oder in ähnlichen Lebenslagen, um sich auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Regierungsrat Christoph Amstad, Vorsteher des Sicherheits- und Sozialdepartements betont die Wichtigkeit dieser Angebote: „Die Gesundheit der Bevölkerung steht im Zentrum und durch die bewährte Zusammenarbeit mit der Fachstelle wird ein wichtiger Beitrag für die persönliche Bewältigung schwieriger Lebenssituationen ermöglicht“.

Bewährte regionale Kooperation für Selbsthilfe

Da der Kanton Obwalden über kein eigenes Selbsthilfezentrum verfügt, steht er in Kooperation mit den Kantonen Nidwalden und Luzern. Die gemeinsame Fachstelle verfügt über eine regional verankerte Trägerschaft. Ihr sind über 100 verschiedene Selbsthilfegruppen zu Themen wie Alkoholmissbrauch, Einsamkeit, Depression, Multiple Sklerose oder Zöliakie angeschlossen. Seit 2018 arbeitet die Fachstelle auch mit der Luzerner Psychiatrie (lups) zusammen. Mit ihren Dienstleistungen stärkt die Fachstelle „Selbsthilfe Luzern Obwalden Nidwalden“ die gemeinschaftliche Selbsthilfe: Sie informiert und betreibt Öffentlichkeitsarbeit, vermittelt Kontakte, berät ressourcenorientiert und begleitet Selbsthilfegruppen, Private und Institutionen.

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