Gemeinsam für die Zentralschweizer Verkehrsprojekte

Die grossen Zentralschweizer Verkehrsprojekte haben für die Region eine überragende Bedeutung. Die Zentralschweizer Regierungskonferenz (ZRK) bekräftigte an ihrer 113. Plenarversammlung am 7. Dezember 2023 im Bürgenstock Hotels & Resort in NW die Wichtigkeit einer gemeinsamen Positionierung der Zentralschweiz gegenüber dem Bund und den anderen Regionen der Schweiz. Die Zuger Frau Landammann Silvia Thalmann-Gut wurde an der Plenarversammlung zur neuen Präsidentin gewählt und löst turnusgemäss den Nidwaldner Regierungsrat Othmar Filliger ab.

Verkehr als Schlüsselthema der Zusammenarbeitsprojekte
Das zentrale Thema der 113. Plenarversammlung war die Verkehrsinfrastruktur in der Zentralschweiz. Das Thema beschäftigt die ZRK seit vielen Jahren, denn eine Erkenntnis aus der Strategieüberprüfung der ZRK von 2008 lautete: „Die Zentralschweiz muss ihre Anliegen in der Verkehrspolitik mit Nachdruck bei Bund und SBB vertreten.“ Angesichts der aktuellen Dringlichkeit der Herausforderungen im Bereich der Verkehrsinfrastruktur rief der Präsident die Regierungsratsmitglieder der sechs Zentralschweizer Kantone dazu auf, zusammenzustehen und sich entschlossen für gemeinsame Verkehrsprojekte einzusetzen. Nur durch ein vereintes Auftreten können die Anliegen zielführend positioniert und das notwendige Gehör verschafft werden.

Frau Landammann Silvia Thalmann-Gut wird neue ZRK-Präsidentin
Turnusgemäss wechselt der Vorort der Zentralschweizer Regierungskonferenz und damit das Präsidium alle zwei Jahre. Die 113. Plenarversammlung wählte im Bürgenstock Hotels & Resort am 7. Dezember 2023 die Zuger Volkswirtschaftsdirektorin, Frau Landammann Silvia Thalmann-Gut, zur neuen ZRK-Präsidentin.

Dem abtretenden Präsidenten Othmar Filliger war es in seiner Präsidialzeit besonders wichtig, die Zusammenarbeit innerhalb der Zentralschweiz zu fördern. „Während der Corona-Krise haben die Zentralschweizer Kantone gut zusammengearbeitet, unter anderem in Gesundheitsfragen und bei der Wirtschaftshilfe. Zum Glück sind wir nun wieder in der Normalität.“, so Filliger.

Der Vorort wechselt auf den 1. Januar 2024 in den Kanton Zug und bleibt dort bis zum 31. Dezember 2025. Als ZRK-Präsidentin steht Silvia Thalmann-Gut auch dem ZRK-Ausschuss vor. „Es ist meine Überzeugung, dass durch gemeinsame Anstrengungen und konstruktive Diskussionen die Herausforderungen der Region gemeistert und die Weichen für eine prosperierende Zukunft der Zentralschweiz geformt werden können“, kommentierte sie ihre Wahl.

Beschlüsse zu Vision 2025 und Dolmetschdienst
In den letzten Wochen haben die Zentralschweizer Kantone zu zwei wichtigen Projekten Beschlüsse gefasst. Deshalb behandelte die 113. Plenarversammlung einerseits den aktuellen Stand des Leuchtturmprojekts VISION 2025, dessen Konzeptphase erfolgreich abgeschlossen wurde und das nun in die Realisierungsphase übergeht. Ziel des Projekts der Zentralschweizer Polizeidirektorinnen und -direktorenkonferenz (ZPDK) ist die Errichtung einer gemeinsamen Einsatzleitzentrale unter einheitlicher Führung an zwei verschiedenen Standorten. Andererseits wurde über den neu ausgehandelten Leistungsvertrag Dolmetschdienst Zentralschweiz mit Caritas Luzern für die Jahre 2024 – 2027 informiert. Die Zusammenarbeit mit der Caritas Luzern im Dolmetschdienst Zentralschweiz besteht seit 2006. Die vielgenutzten Dienstleistungen können somit auch in den nächsten Jahren in der Zentralschweiz wieder angeboten werden.

 

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