Fuss- und Veloweg am Lopper soll mit Beleuchtung ausgestattet werden

In einem Vorstoss wird gefordert, eine Beleuchtung auf der Kantonsstrasse zwischen Hergiswil und Stansstad vorzusehen. Der Regierungsrat prüfte verschiedene Varianten und schlägt die Installation von Photovoltaik-Leuchten mit Bewegungsmeldern vor.

Im April 2021 reichte Landrätin Karin Costanzo-Grob (Die Mitte) ein Postulat für eine Strassenbeleuchtung auf der Strecke entlang des Loppers zwischen Stansstad und Hergiswil ein. Insbesondere für Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende soll die Beleuchtungssituation verbessert werden. Bis zur Sanierung des darüber liegenden A2-Lopperviadukts im Jahr 2015 hatte eine Beleuchtung bestanden, mit welcher die Strasse sowie der kombinierte Rad- und Gehweg teilweise ausgeleuchtet wurde. Aufgrund des schlechten Zustandes wurde sie im Zuge der Sanierung demontiert. Für eine bessere Sichtbarkeit wurden später Rückstrahler an den seeseitigen Pfeilern montiert.

Die Gemeinde Hergiswil hat im nördlichsten Abschnitt bis Ende Bootshafen bereits eine Beleuchtung für den Langsamverkehr installiert. Diese soll nun ab dieser Stelle bis zum Kreisel Acheregg mit Photovoltaik-Leuchten mit Bewegungsmeldern weitergeführt werden, so der Vorschlag der Regierung. «Durch den Einsatz von Akkus und einer dynamischen Steuerung können der Energieverbrauch und die Lichtverschmutzung reduziert werden. Dies wirkt sich auch positiv aus, sollte es einmal eine längere Schlechtwetterphase mit wenig Tageslicht geben», so Baudirektorin Therese Rotzer- Mathyer. Für Planung und Installation wird mit Kosten von rund 400’000 Franken gerechnet. Die Gemeinde Hergiswil begrüsst die geplante Anlage und hat sich bereit erklärt, 35 Prozent der Kosten zu übernehmen. Die Strassenbeleuchtung soll im Jahr 2025 installiert werden. Daher beantragt der Regierungsrat, das Postulat als erledigt zu betrachten.

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