Der Nidwaldner Sportpreis 2024 geht an Ruderer Jan Schäuble

Jan Schäuble heisst der 17. Preisträger des Nidwaldner Sportpreises. Mit der Ehrung würdigt der Kanton die hervorragenden Leistungen des Ruderers in der abgelaufenen Saison – insbesondere den Vize-Weltmeistertitel und den Gewinn der Goldmedaille an den Europameisterschaften. Die Preisübergabe findet am 22. März in Stans statt.

Bereits im Jahr 2016 machte der talentierte Ruderer auf sich aufmerksam, als er Titel an der Junioren- und Elite-Schweizermeisterschaft gewann. Den Startpunkt seiner internationalen Karriere bildete ein 5. Platz an der Junioren- Weltmeisterschaft im selben Jahr. Ab diesem Zeitpunkt ging es mit der Karriere von Jan Schäuble kontinuierlich aufwärts. Eine Silbermedaille an der U23- Europameisterschaft 2018 und eine Bronzemedaille an der U23-Weltmeisterschaft im darauffolgenden Jahr festigten seinen Platz auf dem internationalen Parkett. Sein Weltcup-Debüt feierte der inzwischen 24-jährige Schützling des Seeclubs Stansstad in der gleichen Saison. Mit seinem Bootspartner Raphaël Ahumada fuhr er 2022 in der Kategorie Leichtgewicht-Doppel den ersten Weltcupsieg ein. Es folgten weitere Podestplätze mit seinem zweiten Bootspartner Andri Struzina, sodass sich das Trio den Gesamtweltcupsieg sichern konnte.

Die harten Trainings und der enorme Durchhaltewille zahlen sich aus, dies bestätigen die Resultate der abgelaufenen Saison. Nebst dem Vize- Weltmeistertitel und dem Europameistertitel wiederholten Jan Schäuble und Raphaël Ahumada den Gesamtweltcupsieg aus dem Vorjahr. Mit diesen herausragenden Leistungen bescherten die Ruderer der Schweiz einen Quotenplatz bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris. Für Jan Schäuble ist es daher das grosse Ziel, seinen Platz im Ruderboot zu konservieren und dadurch an den Olympischen Spielen teilnehmen zu können. «Spätestens mit den Resultaten in der vergangenen Saison hat sich Jan Schäuble definitiv zum Kandidaten für den Sportpreis gemacht. Mit den Medaillen an den Grossanlässen und der Titelverteidigung im Gesamtweltcup hat er sich diese Auszeichnung mehr als verdient», hält Philipp Hartmann, Leiter Abteilung Sport, zur Preisvergabe fest.

Preisträger verfolgt auch akademische Ziele
Der Weg zum Erfolg begann für den Hergiswiler im Alter von neun Jahren im Seeclub Stansstad, damals noch ohne jegliche Ambitionen im Leistungssport. Nach seiner Matura am Kollegium Stans absolvierte er die Spitzensport-Rekrutenschule. Dies gab ihm die Möglichkeit, sich vollumfänglich auf den Sport zu konzentrieren. Damit war der Startschuss zu seiner Profikarriere gefallen. Neben seinen sportlichen Plänen verfolgt Jan Schäuble auch akademische Ziele. Momentan studiert er Teilzeit Chemieingenieurwissenschaften an der ETH Zürich.

Die offizielle Preisübergabe mit geladenen Gästen findet am 22. März 2024 in Stans statt. Aus den Händen von Bildungsdirektor Res Schmid wird Jan Schäuble den Sportpreis in Empfang nehmen können.

Nidwaldner Sportpreis existiert seit 1992

Der Nidwaldner Sportpreis wurde im Jahr 1992 eingeführt, um Personen oder Institutionen in Anerkennung ihrer besonderen Verdienste im Bereich des Nidwaldner Sports zu ehren. Als Preisträger kommen jeweils erfolgreiche Einzel- und Mannschaftssportler, aber auch Sportförderer in Frage. Der Sportpreis wurde mittlerweile 16-mal vergeben. Die bisher letzten Preisträger waren 2022 Mountainbikerin Alessandra Keller und 2021 Skirennfahrer Marco Odermatt.

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